Die CDU-Fraktion begrüßt die bekanntgewordene Einigung zwischen der Stadt und dem Trabrennverein über das vorgezogene Pachtende zum 31.12.2022 und das Vorhaben, die Trabrennbahn für Wohnbebauung zu entwickeln.
Heinz Wansing, Vorsitzender der CDU-Fraktion, freut sich über die Entwicklung, die die CDU-Fraktion angestoßen hatte: „2016 hat die CDU mit ihrem Antrag den Stein ins Rollen gebracht und sich dafür eingesetzt, das Trabrennbahngelände für Wohnbebauung zu entwickeln. Wir nehmen die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürgern ernst und wissen, wie groß der Bedarf nach bezahlbaren Wohnraum in Dinslaken ist. Für die CDU steht eins fest: Auf der Trabrennbahn kann zwar auch hochwertiger Wohnraum entstehen, wir brauchen aber definitiv einen erheblichen Anteil (30%) an sozialgeförderten Wohnungsbau, um der angespannten Wohnungslage in Dinslaken entgegen zu treten. Die breite Bevölkerung soll von dieser Entwicklung profitieren, Familien, Senioren, Singles. Wir wollen eine Durchmischung des Geländes. Darüber hinaus werden wir uns dafür einsetzen, dass das Gelände gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt wird. Die Fläche soll für die ganze Stadtbevölkerung attraktiv gestaltet werden.“

Rainer Hagenkötter, Vorsitzender der CDU Dinslaken, begrüßt das Entgegenkommen des Trabrennvereins: „Der Trabrennverein erweist der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern einen großen Dienst, indem der Verein dem vorzeitigen Pachtende zustimmt. Der Verein und die Trabrennbahn waren jahrzehntelang das Aushängeschild und ein Zuschauermagnet der Stadt. Dies wollen wir in der Entwicklung und Überplanung des Areals auch deutlich machen. Die ovale Form der Rennbahn (Geläuf) soll sich in der Entwicklung der Fläche unbedingt widerspiegeln, so dass die historische Bedeutung dieser Fläche für unsere Stadt für immer sichtbar bleibt.“


Aufkommenden Gerüchten und Zweifel an der Entwicklung des Trabrennbahngeländes, möchte die CDU-Fraktion entschieden entgegentreten. Wansing: „Es sind weder Grundstücke verkauft, noch irgendwelche fertigen Pläne in der Schublade. Es gibt ein Konzept eines externen Planers, der aufgrund des angedachten Sees in der Mitte der Trabrennbahn in den Köpfen der Öffentlichkeit verankert ist. Dieser Entwurf wurde weder im Auftrag der Stadt noch im Auftrag der Politik entwickelt und stellt auch keine Planungsgrundlage dar. Für eine Standortsuche bezüglich der Kirmes besteht jetzt 5 Jahre Zeit, um Alternativstandorte zu prüfen und sich für einen zu entscheiden. Ich weise daraufhin, dass auch der Standort Trabrennbahn massiv in der Öffentlichkeit am Anfang kritisiert worden ist und vom Tod der Kirmes gesprochen wurde. Dies ist definitiv nicht der Fall gewesen und wir werden alles dafür tun, dass unser Volksfest „Martinikirmes“ auch nach 2022 erfolgreich in Dinslaken weitergeht. Es muss aber auch klar gesagt sein, dass die Wohnungsnot in Dinslaken so groß ist, dass man 5 Tage Kirmes gegen 365 Tage wohnen vernünftig abwiegen muss.“


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